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Steckkarten

 

Die neuen, steckbaren Schnittstellenkarten von EA bieten einheitliche Verwendbarkeit für vorhandene und kommende Geräteserien. Einfach nur bestücken wie man es braucht (bis auf ein paar Ausnahmen, wenn zwei gleichzeitig bestückt werden) und schon bieten die Geräte eine  digitale Schnittstelle

  • RS232
  • CAN
  • GPIB
  • USB
  • Ethernet
  • Profibus

 

oder eine analoge Schnittstelle. Es sind keine oder nur wenige Einstellungen für den Betrieb nötig.



Durch die digitalen Varianten für CAN, USB, RS232, Ethernet oder Profibus bietet sich dem Anwender eine Fülle von Möglichkeiten zum Steuern, Messen und Überwachen verschiedener Gerätetypen, sowie deren Vernetzung. Ein einzigartiges Feature ist die Gatewayfunktion (nur bei Serie PSI 9000). Diese verbindet ein CAN-Bussystem mit entweder USB oder RS232, so daß man über CAN vernetzte Geräte per PC mit einer einfachen Com-Schnittstelle oder USB steuern kann. Dabei wird natürlich nur maximal die Datenübertragungsrate der seriellen Verbindung erreicht. Für optimale Performance und um die Möglichkeiten von Industriebussystemen voll auszunutzen, bietet sich aber eine reine CAN-Lösung an.


Ein weiteres interessantes Feature ist der System Link Mode, verfügbar bei den Schnittstellen für RS232 und USB und unterstützt von den neuen digitalen Netzgeräten der Serie PSI 9000. Bei Zusammen-schaltung mehrerer Geräte zum Master-Slave-Betrieb (Reihen- und/oder Parallel schaltung) ermöglicht diese zusätzliche, digitale Kommunikationsleitung eine echte Master-Slave-Steuerung, bei der ein Gerät zum Hauptgerät wird und vom gesamten Verbund die Istwerte aller Geräte korrekt summiert und die Sollwerte auch dementsprechend darstellt, so daß sich das System wie ein einzelnes Gerät verhält. Dies gilt auch für Fehlermeldungen.

 

Die analoge Schnittstelle (zurzeit unterstützt von den Serien PSI 9000 und PSI 8000) ist auch galvanisch getrennt und parametrierbar. Das bedeutet, daß Spannungsbereiche der digitalen und analogen Eingänge anpaßbar sind. Somit kann man das Gerät auch an einem 0...5V Steuersystem betreiben, wenn der gängige Spannungsbereich für analoge Schnittstellen ansonsten 0...10V ist. Weiterhin können die digitalen Ausgänge zu Meldeausgängen mit verschiedenen Alarmfunktionen konfiguriert werden (OT, OVP usw.). Weitere Informationen sind in der Bedienungsanleitung zu finden.

 

Mit den Schnittstellenkarten sind nahezu alle Funktionen der Geräte fernsteuerbar. Um einen Überblick zu erhalten, bitte die Datenblätter herunterladen.

 

Die digitale Schnittstellenkarte IF-G1 (GPIB/IEEE), weicht von den anderen Schnittstellenkarten dahingehend ab, daß sie den standardisierten SCPI-Befehlssatz unterstützt. Dies ermöglicht einerseits eine einfache Integration der Geräte in bestehende IEEE-Systeme, bedingt andererseits aber einen reduzierten Befehlssatz. Die Datenübertragung ist bei dieser Karte sehr schnell, die Gesamtbefehlsabarbeitungszeit liegt bei 10-20ms, je nach Befehl.

 

Die digitale Netzwerkkarte IF-E1 bzw. IF-E2 für Anbindung an herkömmliche 10/100Mbit Netzwerke bietet einen HTTP-Server und SCPI-Befehlssprache. Sie ist nahezu autokonfigurierend und benötigt nur drei Grundparameter zum Betrieb. Ein zusätzlicher USB-Port integriert die Funktionalität einer USB-Karte vom Typ IF-U1 (siehe oben). Die Weboberfläche bietet Zugriff auf wichtige Gerätedaten, sowie Sollwerte, Istwerte und Status. Über ein Eingabefeld kann das Gerät über den Browser ferngesteuert oder überwacht, sowie die Netzwerkparameter konfiguriert werden. LabView unterstützt standardmäßig das TCP/IP-Protokoll. Somit sind anwenderspezifische Steuerprogramme leicht zu erstellen.

 

Neu ab Mitte 2010 ist die digitale Feldbus/Profibus-Schnittstellenkarte IF-PB1. Diese bindet kompatible Netzgeräte komfortabel in einen Feldbus ein. Unterstützt werden die Varianten DPV0 und DPV1, Busgeschwindigkeiten bis 12MBit/s und 125 Adressen. Konfiguration der Geräte erfolgt über eine ladbare Gerätestammdatei (GSD).

 
Folgende Geräteserien unterstützen einiger oder alle dieser Schnittstellen:

 

 

Weiterhin werden fertige LabView-VIs (für USB, RS232, GPIB/IEEE oder Ethernet) mitgeliefert, mit denen leicht und schnell eigene Steuerapplikationen erstellt werden können oder mit denen man die Geräte mittels der Schnittstellenkarten einfach in bestehende Applikationen einbinden kann. Die VIs unterstützen, gerätetypabhängig, alle oder die wichtigsten Funktionen. Unterstützte Geräte:
Elektronische Lasten, Netzgeräte

 

Kurzübersicht+Vergleich: Schnittstellenkarten

Datenblatt: Schnittstellenkarten

Zum USB-Treiber für IF-Ux / IF-Ex

Gilt für:

  • IF-U1 / IF-U2
  • IF-R1 / IF-R2
  • IF-C1 / IF-C2
  • IF-E1 / IF-E2
  • IF-G1
  • IF-A1
  • IF-PB1

Bedienungsanleitung: Schnittstellenkarten